
Porridge ist gesund und gilt als das nahezu perfekte Frühstück. Doch viele Oatmeal-Fans essen ihr Lieblingsfrühstück ohne jegliches oder das passende Topping – ein häufig begangener Porridge-Fehler.
Für lang anhaltende Energie und weniger Blutzuckerspitzen braucht der Körper noch weitere Lebensmittel, die Ballaststoffe und Eiweiß liefern. Das erhöht die Verweildauer im Magen, hält somit länger vor und macht satt. Am besten verfeinert man sein Porridge zusätzlich mit frischem Obst der Saison, Samen oder Nüssen.
2. Porridge-Fehler: Eiweißquelle fehltWie der Name schon sagt, ist die Hauptzutat des Haferbreis Hafer. Das Getreide ist ein hochwertiger Lieferant komplexer Kohlenhydrate, pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffe. Das macht grundsätzlich zwar satt – in Kombination mit einer Eiweißquelle lässt sich dies allerdings noch steigern.
Außerdem hält es den Blutzuckerspiegel konstant und macht das in den Lebensmitteln enthaltene Eiweiß für den Körper zusätzlich noch besser verwertbar. Vermeiden Sie diesen Porridge-Fehler, in dem Sie Ihr Frühstück mit Joghurt, Quark, Nussmus, Nüssen oder Samen verfeinern.
3. Trockenobst-Topping
Statt zu frischem Obst der Saison greifen viele Trockenfrüchten, um ihr geliebtes Oatmeal zu verfeinern – ein weiterer Porridge-Fehler. Denn Trockenobst ist eine wahre Kalorienbombe mit jeder Menge Zucker. Das bringt nicht nur leere Kilokalorien mit sich, sondern sorgt auch für einen schwankenden Blutzuckerspiegel. Die Folge sind Heißhungerattacken und eine erneute Insulinausschüttung.
Das lässt sich jedoch ganz einfach umgehen, in dem frisches Obst für den Haferbrei verwendet wird. Das hat außerdem den weiteren Vorteil, das mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sind, die somit dem Körper zugutekommen können. Wer kein frisches Obst zur Hand hat, kann auch ganz einfach auf Tiefkühlware zurückgreifen. Sie enthält die gesundheitsfördernden Nährstoffe ebenfalls.
4. Fertig-Porridge
Porridge selber machen ist kinderleicht und benötigt nur wenige Minuten. Trotzdem greifen viele Foodies zur Fertig-Variante aus dem Supermarkt. Sie muss lediglich mit heißem Wasser oder Milch übergossen werden und ist verzehrfertig. Neben allerhand Gewürzen werden diesen Mischungen auf weitere Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und Zucker zugesetzt – dies macht das vermeintlich gesunde Frühstück zu einer zuckrigen Kalorienbombe!
Besser ist es da, sich sein Porridge selbst zuzubereiten. Nur so hat man die volle Kontrolle über die Auswahl und Qualität der verwendeten Lebensmittel. Wem morgens die Zeit für das Zubereiten des Haferbreis zu knapp ist, sollte Overnight Oats probieren. Hierfür werden Haferflocken mit der doppelten Menge an Flüssigkeit wie Wasser oder Milch in ein Glas mit Schraubverschluss gefüllt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Morgen sind die Haferflocken herrlich weich, cremig und verzehrfertig. Mit Nüssen und Obst getoppt, sind Overnight Oats außerdem das perfekte Frühstück für unterwegs!
5. Zu viel Süße
Klar – ein einfaches Porridge wird nicht für eine Geschmacksexplosion sorgen. Dennoch sollte man mit dem Süßen seines Frühstücks vorsichtig sein, denn sonst begeht man einen weiteren Porridge-Fehler. Ertränkt in Honig, Ahornsirup & Co. ist von dem gesunden Frühstück nämlich kaum mehr etwas übrig. Der Blutzucker schnellt in die Höhe und fällt ebenso schnell wieder ab, was für Heißhunger sorgt. Außerdem liefern die Süßungsmittel Extrakalorien, die schnell auf den Hüften landen.
Dieser Porridge-Fehler lässt sich jedoch vermeiden, in dem man seinen Haferbrei mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt verfeinert. Auch eine Handvoll frische Früchte sorgen für eine natürliche Süße und liefern gleichzeitig Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Vermeiden Sie diese fünf Porridge-Fehler und verfeinern Sie ihr Hafer-Frühstück lieber mit den gesunden Alternativen. So erhalten Sie eine nahrhafte Mahlzeit und bleiben satt bis zur Mittagszeit.
Verwendete Quellen: dge.de, bzfe.de
Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei Gala.de.
July 08, 2020 at 10:41PM
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Haferbrei zum Frühstück: Diese 5 Porridge-Fehler machen dick - Eltern.de
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